Montag, 2. April 2018

Es beginnt mit einem Brief. 

Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. 

Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. 

Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. 

Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. 

Doch erst, als sie die Wahrheit über sich 
und ihre Schwester May offenbart, findet 
sie den Weg zurück ins Leben und kann 
einen letzten Brief an May schreiben …

Als ich die letzte Seite las und das Buch zu klappte, dachte ich nur: ,,Wow''. Am Anfang des Buches hatte ich ein paar Schwierigkeiten rein zukommen und den Worten der Autorin zu folgen, dies hielt dann auf bis zur Hälfte des Buches an, aber dann hat sich das komplette Blatt gewendet. Erst nach und nach habe ich verstanden, was die Autorin mit ihren Worten davor meinte. Als ich dann die zweite Hälfte des Buches begann zu lesen, wurde es immer spannender und ich wurde immer mehr in das Buch rein gezogen. In dem Buch wird auch erzählt, das Laurel etwas schreckliches erlebt hat, wo durch ich die ganze Zeit mit ihr geleidet habe. So wie die Autorin diese Vorfälle beschreibt, gehen sie einem unter die Haut. Trotz meiner Startschwierigkeiten würde ich jedem dieses Buch empfehlen! Dieses Buch ist mit so viel Wucht und Gefühl geschrieben worden... Dieses Buch kann einem auch dabei helfen, ein wenig durch die Zeit zu kommen, wenn jemand aus dem familiären Umkreis verstorben ist. In dem Buch ist der leidensweg von May intensiv beschrieben und kann einem das Gefühl geben nicht alleine zu sein!


"Love Letters to the Dead" ist ein wunderschönes Debüt über den Umgang mit Trauer, Selbstfindung und Ängste von Teenagern. Einfühlsam, intensiv und die weibliche Form von Stephen Chbosky's "The Perks of Being a Wallflower". Lesenswert!