Donnerstag, 12. Juli 2018







Von der Depression zurück ins Leben.

Hannah ist 35 und weiß, wie es sich anfühlt den Halt zu verlieren. 


Hannah ist depressiv. Manchmal lähmt sie eine Panikattacke so sehr, dass sie es kaum schafft, die Entfernung vom Bett zum Bad zurückzulegen. 

Als Hannah ihr altes Tagebuch findet, dem sie einst Träume anvertraute, begreift sie, dass es an der Zeit ist, sie endlich in die Tat umzusetzen und ihren eigenen Weg zu finden. 

Aufrüttelnd ehrlich, nicht verharmlosend und dennoch optimistisch erzählt Andrea Kraft, die selbst an Depressionen litt, von Verzweiflung, Kopfschmerz-Tagen und 
Niedergeschlagenheit, aber auch von 
Momenten stillen Glücks und Zuversicht. 

Zugleich macht dieser Roman Betroffenen 
Hoffnung, einen lebensbejahenden Umgang 
mit dieser Krankheit zu finden.









Ich denke mal, dass es am besten ist, wenn ich mit dem äußeren anfange.
Das Cover ist wunderschön und sehr schlicht gehalten. Genauso wie im inneren werden die Hummeln sehr gut eingesetzt und die geben dem Buch einen gewissen ,,Kick'' und dadurch ist es auch vom inneren total schön gestaltet.

In dem Buch wird Hannah als eine starke Person beschrieben, die mit ihren 35 Jahren viel negatives erlebt hat. Dennoch versucht sie gegen ihre Depressionen anzukämpfen. Die Geschichte von Hannah ist sehr mitnehmend und man bekommt einen guten Einblick in Hannahs Welt. 

Auf Dauer fand ich Hannah als Protagonistin, aber einfach nur total nervig und anstrengend. Sie hat immer nur alles so pessimistisch gesehen, als würde das was sie sich im Leben vornimmt, eh nicht klappen. Ich habe sie schon verstanden, dass es ihr einfach schwer fällt, aber irgendwann sollte man nach vorne blicken.

Obwohl man als Leser einen guten Einblick in Hannahs Welt bekommt, fehlt mir ein wenig der Einblick in Hannahs Gedankenwelt. In dem Buch wird oft beschrieben, dass Hannah keine Kraft hat irgendwas zu erledigen, aber nicht wie sie sich dabei fühlt, was sie denkt. Das fehlt mir sehr in einem Buch, indem es um so eine Erkrankung geht.

Abgesehen davon fehlt mir in dem Buch ein wenig Spannung. Natürlich geht es um ein Buch in der es um eine Erkrankung geht, aber dennoch hätte ich mir eine gewisse Spannung gewünscht. Außerdem finde ich den Schreibstil unglaublich langweilig. Die ersten Kapitel waren noch in Ordnung, aber nach und nach wurde es langweiliger und ich hatte kein Interesse beziehungsweise kaum Spaß daran dieses Buch zu lesen.

Dennoch ist das Buch flüssig zu lesen und der Schreibstil ist ebenfalls flüssig.

Das Buch hat eine echt tolle Message, aber dennoch bin ich nicht warm mit dem Buch geworden und musste mich teilweise zwingen dieses zu beenden.









Ich fand dieses Buch erinnerte einfach mehr an einen Lebensberater, als an einem Roman. Daher war es total langweilig, dieses Buch zu lesen, denn hätte ich sowas lesen wollen, hätte ich mir ein solches auch gekauft. Entschuldigt das ich das so sage, aber da bin ich einfach schonungslos.


Ich bin total enttäuscht von dem Buch gewesen.

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