Freitag, 27. April 2018









Jubilee hat den perfekten Freund. 

Sie ahnt nicht, dass sie ihn in dieser Nacht verlieren wird - 

weil sie sich Hals über Kopf in einen Fremden verliebt. 

Manchmal vergisst Tobin völlig, dass der Herzog eigentlich ein Mädchen ist. 

Bis zu jenem magischen Moment im Schnee. 

Addie würde alles dafür geben, wenn Jeff ihr 
verzeihen könnte. 

Dabei ist er ihr längst viel näher als sie denkt … 

Ein zauberhaftes Buch über die Liebe auf 
den ersten und auf den zweiten Blick. 
Witzig, tiefgründig, wunderschön!





Das Buch beinhaltet drei kurze Geschichten. Sie werden alle aus der Sicht eines jugendlichen Protagonisten geschildert und spielen am Abend vor Weihnachten, während in einer amerikanischen Kleinstadt ein sehr schlimmer Schneesturm tobt. Das Buch passt gut zur Weihnachtszeit, dabei geht es auch um Liebe so unterschiedlich sie auch sein oder entstehen mag. 

Maureen Johnson beginnt mit ihrer Geschichte ,,Der Jubilee-Express''. Mit Jubilee sollte es nun eher etwas weihnachtlicher und romantischer werden, denn die Protagonistin muss am Abend vor Weihnachten mit dem Zug verreisen, welcher in dem Schneesturm hängen bleibt, wodurch Jubilee vom Schicksal gefügt auf Stewart trifft, welcher sie mit zu sich nach Hause nimmt. Obwohl sie eigentlich den perfekten festen Freund hat, knistert es schnell zwischen den beiden.

Die Story an sich ist kurzweilig, vorhersehbar, aber eigentlich ganz süß. Die Umsetzung jedoch war relativ in Ordnung. Für mich war die Geschichte ein auf und ab, aber dennoch war sie gut geschrieben. Maureen Johnson hat in diesem Teil einen relativ guten Schreibstil.

John Green ist im Jugendbuchbereich ein alt eingesessener Bestsellergarant, welcher sich mit „Ein cheer unglaubliches Weihnachtswunder“ an dieser Sammlung beteiligt. Er wirft seinen Protagonisten Tobin in ein wahres Gefühlschaos, denn er befindet sich gerade an der Grenze, ob er zu einer Freundin tatsächlich Liebe oder eben doch „nur“ Freundschaft empfindet. An sich ein interessanter Ansatz, aber leider ist die Geschichte ziemlich flach. Wegen einer (blöden) Idee, schmeißen sich die Teenager in den Schneesturm, crashen beinahe ein Auto, geben aber nicht auf, fahren weiter bis zur nächsten Schneewehe, nehmen Erfrierungen im Kauf, nur um evtl. mit Cheerleadern Twister zu spielen. John Green ist für intelligente, eindringliche Werke bekannt, davon habe ich hier echt viel gespürt. John Green ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren und hat eine Klasse Geschichte hinterlegt.

Die letzte Geschichte stammt von Lauren Myracle und heißt „Der Schutzheilige der Schweine“. Bei Addie und Jeb ist es aus, nachdem Addie auf einer Party fremdgeknutscht hat. Addie muss nicht nur mit dem Ende ihrer Beziehung schwer kämpfen, plötzlich wenden sich auch noch ihre Freundinnen gegen sie und teilen ihr mit, dass sie sich oft egozentrisch verhält. Das sitzt! Aber vielleicht kann ein Teetassenschwein oder ein Engel Addies Leben wieder in die richtigen Bahnen lenken.







Positiv überrascht war ich davon, dass alle Geschichten miteinander verwoben sind, was ich nicht erwartet hatte, mir aber sehr gefiel. In den Bücher fehlte mir ein wenig die weihnachtliche Romantik (oder Tiefgang jeglicher Art) sie hatte dennoch keinen Platz, sich zu entfalten, was sehr schade war.


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